Nordmann Heizungsbau - Wärmepumpenstrom-Tarif
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Ist für die Nutzung eines Wärmepumpenstrom-Tarifs immer ein separater Stromzähler nötig ?

Für die Nutzung eines speziellen günstigen Wärmepumpenstrom-Tarifs bedarf es immer bestimmter Voraussetzungen, die möglicherweise erst geschaffen werden müssen: Um die zwei Verbräuche für Haushaltsstrom und Wärmepumpenstrom voneinander trennen zu können, muss die Wärmepumpe an einen separaten Stromzähler angeschlossen werden.

Diese Installation kann - abhängig von der vorhandenen Elektroinstallation - mit geringem Aufwand, aber auch mit großem Aufwand verbunden sein, also einen niedrigen dreistelligen Betrag kosten oder auvh einen mittleren vierstelligen Geldbetrag. Zum Wärmepumpenstrom-Tarif hinzu kommen dann noch zusätzliche laufende Kosten von bis zu 120 Euro pro Jahr für die Zählermiete plus eine zweite Grundgebühr für den Wärmestromtarif, beides lokal schwankend.

Dieser Aufwand lohnt sich laut dem Ratgeberportal, das verschiedene Varianten anhand von 15 durchkalkulierten Musterhaushalten durchkalkuliert hat. Demnach macht sich der Wechsel zu einem günstigen Wärmepumpenstrom-Tarif ab einem jährlichen Strombedarf der Heizungsanlage von ca. 3000 Kilowattstunden oder mehr bezahlt.
Finanztip hat hat auch gerechnet und ermittelt, dass die jährliche Stromrechnung mit dem Zusatztarif für Wärmepumpen im Schnitt um ca. 240 Euro sinkt. Im besten Fall waren sogar 588 Euro Ersparnis möglich, im schlechtesten Fall hätte der durchkalkulierte Haushalt aber 81 Euro zuschießen müssen.

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