Nordmann Heizungsbau - Wärmepumpe in Gütersloh

Richtig heizen ist sehr wichtig - Infos zur Änderung des Nutzerverhaltens nach Wärmepumpeneinbau in Gütersloh
Nordmann Heizungsbau - Auslegung der Wärmepumpe

Mit dem Einbau einer reinen Wärmepumpen-Heizung sparen Sie

  • die jährlichen Schornsteinfeger-Gebühren
  • die monatliche Grundgebühr für den Gasanschluss
  • eine Wärmepumpe ist in der Regel wartungsarm (siehe auch Wartung und Pflege)

Um eine Wärmepumpe in einem Altbau bzw. Bestandsgebäude einzubauen, muss man zunächst die Heizflächen, also die Heizkörper und die Fußbodenheizung, begutachten und berechnen. Dann weiß man, ob hier nachgebessert bzw. optimiert werden muss.

Hat man die Heizflächen im Griff, spricht nichts mehr gegen eine Wärmepumpe !

Dies muss in aller Ruhe bei Ihnen vor Ort besprochen und ausgemessen werden.


Hintergrundinformationen:

Jedes Gebäude hat eine isolierende Gebäudehülle, nämlich die Außenwände und das Dach.
Die Innenwände und die Zimmertüren sind keine wärmedämmenden Bauteile.

Wenn Sie eine alte Ölheizung oder eine alte Gasheizung haben, dann betreiben Sie in der Regel eine Heizungsanlage mit einer Auslegung von ca. 70°C Vorlauftemperatur bei einer Außentemperatur von -10°C . Ihre Heizkörper sind ebenfalls auf diese Vorlauftemperaturen ausgelegt, da die sehr wahrscheinlich genau so alt wie Ihre Heizungsanlage sind, vielleicht sogar noch älter, nämlich so alt wie das Gebäude.

Ein Beispiel:
EG-Wohnung in einem Wohnhause, Baujahr 1970er Jahre, nur Heizkörper
kein Heizkörper im Flur
kein Heizkörper im Eingang/Treppenhaus

Dies ist ein typischer Klassiker:
Das Schlafzimmer wird kaum bis nie geheizt, oft ist das Fenster nur unter -2°C Außentemperatur geschlossen.
Die Küche hat einen Heizkörper, der aber seit vielen Jahre kaumt läuft.
Es gibt also nur 3 Heizkörper in Bad, Wohnzimmer und Esszimmer, die das gesamte Geschoss beheizen müssen.

In der Theorie müßten die nicht beheizten Räume Schlafzimmer, Flur, Eingang und Küche also Außentemperatur haben. Das haben sie aber nicht, da diese nicht direkt beheizten Räume durch die 3 aktiv beheizten Räume indirekt mitbeheizt werden.
Bei 70° Vorlauftemperatur und entsprechend groß dimensionierten Heizkörpern schaffen die 3 Heizkörper dies auch, allerdings muß dafür die Heizungsanlage (Öl oder Gas) unnötig hoch betrieben werden.
Würde man die Heizkörper im Schlafzimmer und in der Küche zumindest so weit aufdrehen, damit die zwei Räume direkt über diese zwei Heizkörper auf der Grundtemperatur gehalten werden, die sie durch die indirekte Beheizung sowieso schon haben, und würde man im Flur und im Eingang zusätzliche Heizkörper installieren, um auch diese zwei Räume direkt zu beheizen, würden die 3 Heizkörper in Bad, Wohnzimmer und Esszimmer erheblich entlastet und man könnte die Heizungsanlage im Keller mit deutlich niedriger Vorlauf- und Rücklauftemperatur betreiben und damit schon viel Energie einsparen.

Nun kommt die neue Heizung, eine Wärmepumpe (oder ein Brennwertgerät, auch hier gilt o.g.!).
Diese Heizungstechnik benötigt eine möglichst niedrige Vorlauftemperatur, max. 55°C , besser noch weniger.

Bleiben wir beim Beispiel:

  • Jetzt müssen alle Heizkörper im Haus auf diese neue maximale Vorlauftemperatur angepasst werden, d.h. ggfs. müssen einige Heizkörper vergrößert werden.
  • Alle noch nicht beheizten Räume Flur und Eingang/Treppenhaus benötigen einen Heizkörper, um diese Räume direkt zu beheizen. Bedenken Sie z.B. allein das Gesamtvolumen (bzw. den Volumenanteil) des Eingangsbereichs mit Treppenhaus am Gesamtvolumen des Gebäudes!
  • bisher nicht beheizte Räume müssen ab jetzt zumindest soweit direkt über die bereits vorhandenen Heizkörper mitgeheizt werden, dass die anderen vorhandenen Heizkörper im Bad, Wohnzimmer und Esszimmer nicht mehr Küche und Schlafzimmer indirekt mit beheizen müssen.

Wenn dann noch richtig gelüftet wird, spricht in der Regel nichts gegen einen Wärmepumpen-Einsatz im Altbau / Bestandsgebäude.

 

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