Nordmann Heizungsbau - Wärmepumpe in Gütersloh

Der Staat gibt ab 01.01.24 Zuschüsse von bis zu 75% dazu
Nordmann Heizungsbau - Wärmepumpe in Gütersloh

Egal ob Sie eine noch funktionierende alte Heizung haben, oder ob Ihre alte Heizung gerade Probleme macht und sogar kurzfristig raus muss:

Ein Antrag bei der BaFa ist innerhalb von Minuten über das Internet gestellt.
So sichern Sie sich bis zu 75% Zuschuss vom Staat bei Einbau einer neuen Heizungsanlage, die mit mindestens 65% erneuerbarer Energie betrieben werden wird.

Das wird in den allermeisten Fällen auf eine mit zu 100 % aus erneuerbaren Energien betriebene Wärmepumpe hinauslaufen, aber auch Gas- und Ölheizungen, die zertifizierte aber sehr teure Ökobrennstoffe verfeuern, sind theoretisch möglich, aber nicht ratsam.
Holz- oder Pelletheizungen zählen ebenfalls zu den umweltfreundlichen Varianten.

Mit einer reinen Wärmepumpenanlage sind Sie definitiv raus aus der Diskussion und der zukünftig jährlich wiederkehrenden Kontrolle durch den Bezirksschornsteinfeger (ja, deren Lobby-Verband hat bei der Formulierung des GEG sehr gute Arbeit in Berlin geleistet), ob die 65% auch tatsächlich eingehalten werden!

 

Ab 01.01.24 soll laut Stand 17.10.2023 gelten:

Der Staat wird den Einbau solch klimafreundlicher Heizungen mit bis zu 75 Prozent der Kosten fördern, die Zuschüsse werden dabei auch nach dem Einkommen gestaffelt.

  • Vorgesehen ist ein Grundbetrag von 30 %, auf den alle Hausbesitzer Anspruch haben, unabhängig von Ölheizung oder Gasheizung.
  • Weitere 30 % Einkommensabhängiger Bonus sollen Eigentümer mit kleinerem Budget bekommen, wenn alle im Haushalt wohnenden Meschen zusammen weniger als EU 40.000 zu versteuerndes Jahreseinkommen haben.
    Dies trifft aber nur auf ca. 3% der Haushalte in Deutschland zu.
  • Wer sich für eine Heizung entscheidet, die noch nicht 30 Jahre alt ist, aber mindestens 20 Jahre ist, kann mit einem Geschwindigkeits-Bonus von 25 % rechnen.
  • Einen Innovationsbonus von 5 % erhält man für die Nutzung von natürlichen Kältemitteln, den Einbau einer Sole/Wasser-Wärmepumpe oder den Einbau einer Wasser/Wasser-Wärmepumpe.

    Theoretisch wären also bis zu 90 % Zuschuss möglich, aber die maximale Höhe der Zuschüsse wird auf 75 % gedeckelt. 

Bei dieser hohen Förderhöhe ist eine hochwertige Wärmepumpe aus deutscher Fertigung kaum noch teurer als ein China-, Japan- oder Südkorea-Import.
Eine Preisdifferenz von zunächst z.B. EU 3000,- schrumpft bei z.B. 55 % Zuschuss runter auf nur noch EU 1350,- , und dieser eher geringe Unterschied zahlt sich - langfristig betrachtet - natürlich aus durch

  • deutlich höhere Material- und Komponenten-Qualität
  • viel besseren Kundendienst
  • langfristiger erhältlich Ersatzteile
  • wesentlich transparenteren und verständlicheren Support durch Werkskundendienst und Techniker im Werk

Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass asiatische Produkte eigentlich Klimageräte zur Kühlung von Räumen sind mit ca. 600-800 Betriebsstunden / Jahr, die nun über die Software zu Wärmepumpen umfunktioniert wurden.
Europäische bzw. Deutsche Wärmepumpen sind ausgelegt auf ca. 7000 Betriebsstunden / Jahr, d.h. die eingebauten Komponenten sind deutlich hochwertiger und langlebiger.


Die Wärmepumpenförderung betrifft nicht nur die reine Wärmepumpe, sondern natürlich auch die für die Wärmepumpeninstallation notwendigen Nebenarbeiten ("Umfeldmaßnahmen") wie

  • die Arbeiten an den Elektroinstallationen (Elektriker)
  • die Demontage und Entsorgung der Öltanks bzw. der Rückbau der Gasleitung
  • Maurer- und Malerarbeiten im Heizungsraum
  • die Vergrößerung der Heizkörper (vielleicht auch eine Gelegenheit, die in die Jahre gekommenen und nicht mehr schönen Heizkörper zu tauschen)
  • die Wärmedämmung von Heizkörpernischen
  • die Installation einer Flächenheizung (Fußbodenheizung oder Wandheizung)
  • die Nachrüstung der bestehenden Fußbodenheizung mit Raumthermostaten für eine möglichst exakte Temperierung der jeweiligen Räume
  • der Einbau einer Trinkwasser-Enthärtungsanlage, da die Wärmepumpenhersteller eine bestimmte Qualität für das Heizungswasser vorschreiben. Diese Soll-Werte bietet das reguläre Trinkwasser aus dem Wasserkran in der Regel nicht!
  • etc.

Gerne berate ich Sie auch dazu direkt bei Ihnen vor Ort.


Wenn Sie diesen Antrag nicht selbst stellen können oder sich dabei unsicher fühlen, helfe ich Ihnen gerne dabei.
Alternativ vermittele ich Ihnen sehr gerne einen kompetenten Energieberater (siehe auch Förderung)

Alternativ zur BaFa kann man über die Hausbank auch einen Antrag bei staatlichen KfW-Bank stellen. Bei der KfW gibt es die gleichen Zuschüsse wie bei der BaFa.


Weil europaweit das Heizen mit Öl, Gas oder Kohle durch einen staatlichen CO2-Aufschlag deutlich teurer werden soll als bisher, müssen sich Hausbesitzer nach den Überlegungen der Bundesregierung künftig verpflichtend über die drohende Kostensteigerung bei weiterbetrieb von Ölheizung oder Gasheizung beraten lassen.
Die Heizung kann denach später weiter in Betrieb bleiben, wenn sie dann auf Bio-Brennstoffe wie Öko-Gas umgestellt oder mit einer Pelletheizung kombiniert wird. Damit das in der Fläche funktioniert, soll dem Erdgas schrittweise ein steigender Anteil von Bio-Methan beigemischt werden.


Hintergrundinformationen:

Das Zeitalter der fossilen Energieträger Heizöl und Erdgas ist vorbei, der Klimawandel fordert Handeln und Umdenken. Genauso wie im Automobilsektor, wo der Trend rapide weg von Diesel und Benzin hin zur Elektromobilität geht, verändert sich gerade die Heizungstechnik.

Die Dekarbonisierung der beheizten Gebäude ist eine der großen Aufgaben der sehr nahen Zukunft, wenn wir die selbstgesetzten und notwendigen Klimaziele erreichen wollen. Die `Wärmewende' muss definitiv kommen!
Für den Privathaushalt im Einfamilienhaus wie auch für den Eigentümer eines Mehrfamilienhauses bedeutet dies: Hin zur Elektro-Beheizung mit der Wärmepumpe, natürlich mit zertifiziertem Ökostrom und im Idealfall unterstützt entweder durch eine hauseigene Photovoltaikanlage mit direkter Eigennutzung des selbsterzeugten Solarstroms oder durch eine hauseigene thermische Solaranlage, denn keine Energie ist günstiger als die kostenlose von der Sonne!

 

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